Donnerstag, 8. Mai 2014

Katze mit Babykätzchen

Gestern haben wir eine Mamakatze mit drei Kätzchen aufgenommen. Die Kleinen waren noch nicht eine Woche alt. Die Katze streunte in einem Dorf in Ost-Groningen, in den Niederlanden, umher. Sie wurde von jemandem gefüttert und bekam ihre Babys bei dieser Frau auf der Couch. Leider konnte diese Dame die Katzen nicht selbst aufnehmen. Da das Muttertier  wahrscheinlich eine Bauernkatze ist und nicht ganz zahm ist, ist sie schwierig zu vermitteln. Wir haben sie also samt ihren Kitten bei uns untergebracht und sie haben ihr eigenes warmes Zimmer bekommen. Erst wenn sie in drei Monaten völlig geimpft sind, dürfen sie zu den anderen Katzen. 


Die Geschichte dieser Katze ist kennzeichnend für die Problematik der Bauernkatzen. Viele Bauern haben Katzen, die Mäuse fressen sollen. Im Grunde ist dagegen nichts einzuwenden, solange die Katzen  gefüttert werden, kastriert werden und wenn sie krank sind zum Tierarzt gebracht werden. Leider entziehen viele Bauern sich dieser Verantwortung. Sie lassen die Katzen sich unkontrolliert vermehren, was zu der bereits großen Population von verwilderten Katzen beiträgt. In ein paar Ländern gibt es seit kurzem die Kastrations- und Identifizierungspflicht für freilaufende Katzen: eine gute Sache.

Sonntag, 4. Mai 2014

Trisses beschlagnahmtes Katzenfutter

“Meins,  alles Meins!”



Tut mir Leid Trisse, aber du wirst das gespendete Katzenfutter mit den anderen Katzen teilen müssen.

Freitag, 18. April 2014

Osterhäschen

Vor drei Wochen wurde bei unserer Vorsitzenden Albertien ein verwundetes Häschen gebracht. Das Kleine war erst anderthalb Wochen alt und hatte einen gebrochenen Knöchel und eine Wunde an seinem Fuß. Das Häschen hat gleich die Flasche bekommen und die Wunde wurde behandelt. Leider war das Füßchen schon abgestorben und war nicht mehr zu retten. Das Häschen war aber sehr lebendig, hatte keine Entzündung und trank gierig seine Spezialkaninchenmilch , so dass wir ihn nicht euthanasieren haben lassen. Er hatte mittlerweile auch ein verwahrlostes Babykaninchen als Freund bekommen, das ihn geistig unterstützte.

Häschen mit seinem Kaninchenfreund 




Durch die intensive Versorgung von Albertien sind beide im Moment konditionsstark. Das Häschen hat enorm zugenommen und beide fangen an, feste Nahrung zu essen. Wenn das Häschen grösser ist, wird er in einem großen Gehege wohnen. Weil ihm ein Teil seines Hinterfusses fehlt, kann er nicht mehr ausgewildert werden.

Sonntag, 13. April 2014

Prinzessin auf der Erbse

Sorcha liegt am liebsten auf der Couch. Sie ist ein bisschen ein Weichei, deshalb darf sie immer in der Küche schlafen. Sie mag vielleicht eine Trine sein, aber das hat ja auch so seine Vorteile. Die anderen Hunde schlafen in ihren Körbchen im Hundeabteil, während Sorcha auf der Couch liegen darf.



Sorcha, ihr keltischer Name bedeutet “hell strahlend“, hat früher bei einem Mann gelebt, der plötzlich verstorben ist. Die Familie war nicht in der Lage für den Hund zu sorgen.

Sonntag, 23. März 2014

Baby-Geckos

Letztes Jahr sind bei uns auf dem Gnadenhof zwei Geckos geboren worden. Dies war keine Absicht, denn wir züchten absolut nicht mit den Tieren. Alle Männchen sind bei uns kastriert. Bei Geckos ist eine solche Kastration unmöglich aber wir entfernen immer eventuell gelegte Eier. In diesem Fall war Mamagecko aber ganz clever und hat ihre Eier innerhalb eines Häuschens versteckt. Diese winzigen Eier sind nur ein Zentimeter groß und wir haben sie beim Saubermachen übersehen. Nach drei bis vier Monaten sind die Eier dann geschlüpft und wir entdeckten auf einmal zwei ganz kleine Geckos im Terrarium. Die Kleinen waren nur vier Zentimeter aber schon völlig entwickelt und das Ebenbild ihrer Eltern. Wie ein Baby von vier Zentimeter in einem Ei von nur einem Zentimeter passt ist übrigens ein Rätsel. Wir haben die Kleinen direkt von ihren Eltern getrennt, sonst wären sie vielleicht aufgefressen werden. Jetzt sind die beiden Geckos groß genug, um wieder in dem großen Terrarium bei ihren Eltern zu wohnen.

Einer der jungen Geckos: er ist ein Riesentagesgecko aus Madagaskar

Donnerstag, 13. März 2014

Essenszeit

Wir haben wieder eine Futterspende bekommen und da freuen sich natürlich die Katzen!



Montag, 10. März 2014

Wie geht’s Tadgh, dem vernachlässigten Parson Russell Terrier

Im August 2012 haben wir einen schwer vernachlässigten 11 Jahre alten Parson Russell Terrier aufgenommen. Er hat bei uns den Namen Tadhg (sprich Taik) bekommen, dies ist ein alter keltischer Name. Tadhg hatte fortgeschrittene Räude, Flöhe, sehr lange Krallen und ganz viel Zahnstein. Er wurde medizinisch behandelt und sein Zustand wurde deutlich besser. Aber nach einigen Monaten hatte er immer noch kleine, kahle, rote Stellen auf der Haut, die nicht heilen wollten.

Tadhg in maart 2014


Es stellte sich heraus, dass das Kerlchen auch noch eine Futterallergie hatte. Seitdem bekommt er spezielles hypo-allergen Futter. Sein Fell ist fast völlig wieder herangewachsen, nur auf seiner Nase bleibt er kahl. Da war die Räude am schlimmsten und die hat die Haut so geschädigt, dass hier keine neuen Haare wachsen. Aber der Juckreiz ist auch da weg und Tadhg weiß ja selber nicht, dass er mit seiner kahlen Nase nicht mehr der Schönste ist. Er fühlt sich besser als je und ist mit 13 Jahren noch immer superaktiv.

Tadhg in August 2012